Mohamed Ali Oukassi über Strafzinsen und Inflation

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Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank wird auch unter Führung der nicht umstrittenen, seit 2019 im Amt befindlichen Präsidentin Christine Legarde rigoros weitergeführt.

Darüber hinaus bedeuten steigende Inflationsraten und Strafzinsen auf größere Vermögenswerte weitere Repressalien für Anleger und Sparer.

Im Allgemeinen schwindet das Vertrauen in offizielle Währungen, die nicht ohne Grund auch als Fiat-Währungen („fiat“: lateinisch für „es geschehe! Es werde!“) bezeichnet werden, da sie keinen inneren Wert besitzen. 

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Wer sein hart erarbeitetes Vermögen vor einer schleichenden Entwertung schützen will, sollte sich daher nach alternativen Anlageformen umsehen.

Folgend die Meinung von Mohamed Ali Oukassi (ali-oukassi.de), erfolgreicher Unternehmer und VWL-Experte, über Strafzinsen und Inflation. 

Höchste Inflationsrate seit 1993

Die Inflationsrate in Deutschland kennt derzeit nur eine Tendenz: stark steigend. Befand sie sich die Rate Anfang des Jahres noch bei 1,3 Prozent, liegt sie mittlerweile (Stand August 2021) bei 3,9 Prozent und hat damit einen Höchststand seit 1993 erreicht.

Damals war das Ende des Einheitsbooms hauptsächlicher Grund für eine Inflationsrate von 4,5, heute sind die Ursachen der derzeitigen Finanzkrise wesentlich vielschichtiger. 

Während Sparer und Anleger umdenken müssen, um ihre monetären Vermögenswerte langfristig abzusichern, wird es Kreditsuchenden hingegen einfach gemacht. Durch günstige Kredite soll die Wirtschaft angekurbelt werden, was bislang allerdings kaum nachweisbare Erfolge mit sich bringt.

Experten gehen zwar davon aus, dass sich die Situation 2022 allmählich entspannen wird, angesichts der komplexen Gemengelage bleibt aber ungewiss, in welche Richtung und in welchem Tempo sich die Inflationsrate künftig entwickeln wird. 

Gold, Silber und Co. nicht alle Sachwerte sind derzeit vielversprechend 

Mohamed Ali Oukassi, Inhaber der Gambio Agentur eBakery, rät Anlegern und Sparern in der derzeitigen Situation, ihr Geldvermögen auf Anlageprodukte umzuschichten, welche ein deutlich geringeres Risiko des Wertverlustes bergen.

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Allen voran stehen dabei Edelmetalle wie Gold und Silber. Als klassische Anlageprodukte unterliegen diese auch immer wieder mal kleineren Schwankungen, die Entwicklung des Goldpreises innerhalb der letzten 100 Jahren zeigt allerdings auf beeindruckende Weise, was langfristige Wertsteigerung bedeutet.

Oukassi weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Sachwerte wie Edelmetalle niemals komplett entwertet werden können, wie es in der Geschichte des Papiergeldes schon öfter der Fall war. 

Von einem Investment in Immobilien hingegen, das klassische Betongold, rät Oukassi angesichts der aktuellen Marktlage ab: „Zwar gibt es immer noch einzelne Gelegenheiten, bei denen ein Investment in eine Immobilie durchaus rentabel sein kann. Allerdings sehe ich es wie die meisten Immobilien-Experten die nicht als Makler tätig sind und halte die aktuellen Immobilienpreise in attraktiven Lagen für extrem überbewertet.“

Besser würden sich Oukassis Meinung nach Aktien, Fonds oder auch ETFs eignen. 

Unternehmensanteile in Form von Aktien, Fonds und ETFs

Unternehmensanteile sind für Mohamed Ali Oukassi noch immer ein wichtiger Bestandteil einer soliden Wertanlage. Wer auf performante Unternehmen setzt und Beteiligungen in Form von Wertpapieren erwirbt, kann sich einem langfristigen Wertzuwachs in der Regel sicher sein.

Natürlich wird auch die von Börse den Entwicklungen der internationalen Zentralbankpolitik beeinflusst, wirtschaftlicher Erfolg lässt sich allerdings wesentlich besser prognostizieren als politische oder wirtschaftliche Regelungen und Maßnahmen wie Inflation und Strafzinsen. 

Besser als Investments in Aktien von einem einzelnen Unternehmen sind noch immer Fonds. Durch das Verteilen der Investitionssumme auf Aktien von mehreren Unternehmen können etwaige Verluste der einen Unternehmen durch Gewinne von anderen Unternehmen wieder ausgeglichen werden.

Auch ETFs, börsengehandelte Indexfonds, welche sich an der Werteentwicklung eines Index wie beispielsweise dem DAX oder DOW Jones orientieren, empfiehlt Oukassi Anlegern, die ihr Verlustrisiko möglichst minimieren möchten.

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