Die Vorteile und Nachteile von Social Trading

Social Trading, was so viel heißt, wie der gemeinsame Börsenhandel, ist eine Form des Vermögensaufbau für Privatpersonen.

Auf sogenannten Social Investment Netzwerken, die ähnlich funktionieren wie soziale Netzwerke, werden dabei die Meinungen von Anlegern zu ihrem kompletten Portfolio oder zu verschiedenen Wertpapieren veröffentlicht. Interessierte Anleger können diese Meinungen einsehen, kommentieren und mir ihren Investitionen auch nachbilden.

Das Rennen um den Trading-Markt hat sich in den letzten Jahren vor allem auf den Handel von Aktien, Rohstoffen und Devisen und auf Start-ups konzentriert. Welche Vor- und Nachteile Social Trading für Privatanleger mit sich bringt, das möchte ich in diesem Blogposts genauer unter die Lupe nehmen.

Vorteile von Social Trading Plattformen

Zahlreiche Social Trading Plattformen bieten unterschiedlichste Ansätze, eines jedoch vereint alle Plattformen, sie integrieren die sozialen Aspekte des Web 2.0 und kombinieren sie mit der Option einer Finanzanlage. Nicht nur Experten erhalten in den Trading Communities den einen oder anderen Denkanstoß, auch Einsteiger, die sich erst über Finanzanlagen informieren möchten, finden Diskussionen und Berichte und nützen die Plattformen zum Informationsaustausch.

Die meisten dieser Plattformen sind kostenlos nutzbar und der Handel wird bei den meisten Anbietern auch nicht direkt über die Plattformen durchgeführt, sie dienen lediglich als Informationsquelle.

Zusätzlich profitieren die Trading-Plattform-Mitglieder von weiteren nützlichen Funktionen und Extras, wie Analysen, Charts und Redaktionstipps.

Aus diesem Grund gibt es auch kaum Kritikpunkte zu Trading Plattformen im Web 2.0.

Der einfache Einstieg in die Finanzwelt

Erfolgreich an der Börse mitmischen

Erfolgreich an der Börse mitmischen

Community-Fonds, wie der H&A Sharewise Community Fond A funktionieren nach einem einzigartigen und faszinierenden Konzept. Der angeführte Community Fond basiert auf Ratschläge und Empfehlungen der Top 100 Mitglieder der Social Trading Plattform, die Entwicklung ist bisher äußerst positiv und erfolgreich. So wurde 2013 erstmals eine Ausschüttung durchgeführt.

Weitere Copy-Trading Plattformen, wie der deutsche Ableger des österreichischen Wikifolio oder Ayondo bieten Anfängern einen einfachen Einstieg in die Welt des Wertpapierhandels. Beinahe alle Funktionen dieser sozialen Plattformen erklären sich von selbst, womit die Einstiegshürde für jeden Interessierten einfach und schnell zu nehmen ist. Oft genügt nur ein Klick oder ein einfaches „Drag and Drop“ und die gewünschten Funktionen werden aufgerufen.

Natürlich ist es notwendig, dass man sich auch außerhalb der Social Trading Plattformen zusätzliche Informationen holt, denn ganz ohne Grundwissen geht es auch bei den Plattformen nicht.

Wer sich jedoch einige Stunden mit den handelbaren Produkten beschäftigt, wird im Social Trading bestens bedient werden. Viele Karrieren im Finanzhandel beginnen auf Social Trading Plattformen, deren sie nach einiger Zeit entwachsen und ihre eigenen Wege gehen.

Die Demokonten auf den Plattformen sind außerdem immer kostenfrei.

Nachteile des Social Trading

Wer in den Wertpapiermarkt investieren möchte, dessen Informationen sollten fundiert und nachhaltig sein und das Fachwissen sollte sich auf eine langfristige Strategie begründen. In vielen Social Trading Plattformen wird aber gerade auf Instinkte von Anlegern gesetzt, anstatt sich über das Unternehmen zu informieren und erst danach in die Weiterentwicklung dieser Unternehmen zu investieren.

Der Anleger folgt im Social Investment Netzwerk einem sogenannten „Experten“ oder „Popular Investor“ und setzt damit entweder auf Rot oder Schwarz, eigentlich wie im Casino. Wer hinter diesen selbst ernannten Experten steckt kann meistens nicht herausgefunden werden. Trotz aller Transparenz, welche von den Plattformen immer gepriesen wird, versteckt sich hinter den „Social Gurus“ eine unbekannte Person.

Bei eToro ist es mittlerweile üblich, sein Profil zu verifizieren, möchte man ein Popular Investor werden. So kann jeder die Strategie des Traders nachvollziehen und über die Social Komponenten wie Statusmeldungen und Chat kann direkt an den Top-Trader eine Frage gestellt werden wie er handelt und welche Trading-Strategie er verfolgt. So erfährt man mehr über die Person der man folgen bzw. die man mit seinem eigenen Kapital kopieren möchte.

Keine langfristigen Prognosen

Einstieg in die Finanzwelt

Einstieg in die Finanzwelt

Es gibt aber noch weitere Nachteile, wie jenen, dass einige der von den Plattformen verwendeten Finanzprodukte eine langfristige Prognose verweigert wird. Wer trotzdem eine über das Maß hinausgehende Performance findet, der unterliegt entweder einem allgemeinen Trend oder hat eben viel Glück.

Bei Social Trading wird zwar auf das Risiko hingewiesen, dass ein Verlust eingefahren werden könnte, aber im gleichen Atemzug wird das Risiko durch technologische Schnippchen wieder relativiert. Man spricht dann auch von Stop-Loss, welches dem Anleger suggeriert, er könnte sich entspannt zurücklehnen und bräuchte nur auf den Erfolg warten.

Darum sollte sich jeder vorher intensiv mit jener Social Trading Plattform auseinandersetzen, bei welcher er einsteigen will. Wer das nicht macht, könnte sehr viel Lehrgeld bezahlen. Eine Alternative ist es, zuerst mit einem Demokonto zu beginnen. Bei eToro erhält man 10.000 Credits und kann damit anfangen zu traden.

Erfahrene Finanzunternehmen im Social Trading

Auf den ersten Blick scheint es, als habe das Web 2.0 nur auf Social Trading gewartet, was für erste Kontakte mit dem Finanzmarkt auch durchaus vorteilhaft ist. Wer sich den Internetmarkt jedoch näher ansieht, sieht, dass die Experten keine erfahrenen Finanzunternehmen sind, sondern einfach nur hochtechnisierte Start-ups.

Erfahrene Finanzunternehmen tun sich mit den Social Media Plattformen schwer, sie warten noch ab, was die Zukunft bringt. Auch arrivierte Banken warten derzeit noch ab, wie sie auf die Internetangebote reagieren sollen.

Nichts desto trotz ist Social Trading eine Revolution im Börsengeschäft. Jeder kann mitmachen und ist nicht auf Bank- oder Anlageberater angewiesen die einem sowieso nur das eigenen Produkt verkaufen möchten. Wer also keine Zeit hat sich ständig über Börsenkurse und Unternehmenszahlen zu informieren, für den ist Social Trading ein echter Vorteil.

Wie ist deine Meinung dazu? Ich freue mich auf dein Kommentar!

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