Social Trading und die Steuer

Deinen Gewinn aus Social Trading nicht versteuern.

Kein gute Idee.

Denn Gewinne aus Social Trading sind ebenso zu behandeln wie die Gewinne aus Aktienverkäufen und Dividenten.

Beim Börsenhandel vertrauen einige Anleger immer öfter auf Social Trading. Es handelt sich um eine Vermögensverwaltung, wobei die Anleger ihre persönliche Meinung zu bestimmten Wertpapieren äußern oder gleich ihr gesamtes Portfolie auf speziellen Plattformen oder in sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Dadurch ist der Anlageprozess transparenter gegenüber Vermögensverwaltern oder Investmentsfonds gestaltet.

Unter einem Social Trading wird also immer ein Austausch von Informationen und Meinungen zwischen den privaten Anlegern in einem sozialen Netzwerk oder auf speziellen Plattformen durchgeführt, durch den die Anlageentscheidung einfacher fällt. Somit haben auch unerfahrene Trader die Möglichkeit, Geld sicher zu investieren.

Es gibt zwar noch keine systematischen Untersuchungen, wie profitabel das Social Trading wirklich ist. Dafür konnte aber eine Steigerung der Rendite von über 10% bei den Nutzern beobachtet werden.

Aber was passiert im Gewinnfall bezüglich Deinen Steuer? Darauf möchte ich heute näher eingehen.

Alle Einkünfte sind in Deutschland steuerpflichtig

Durch Social Trading kannst Du nicht nur Erfahrungen sammeln und Informationen austauschen, sondern im positiven Fall auch hohe Gewinne erzielen.

Jede Form von Einkünften müssen in Deutschland versteuert werden.

Je nach Form Deiner Einkünfte gelten unterschiedliche Formen und Sätze für die Steuer.

Um herauszufinden, welche Einkünfte zu welchem Satz versteuert werden müssen, ist der Gang zu einem Steuerberater ratsam. Er gibt auch Informationen darüber, welche Gelder von der Steuer abgesetzt werden können.

Gerade bei der Steuer ist ein besonders Fachwissen notwendig, um nicht im Nachhinein hohe Summen nachzahlen zu müssen.

Eine Sonderform stellen zum Beispiel die binären Optionen aus dem Bereich der Kapitalvermögen dar. In Deutschland gibt es noch keine genaue Zuordnung bei diesen Sonderformen, da nicht geklärt ist, ob es sich um ein Finanzprodukt oder um ein Glücksspiel handelt.

Wird die Steuer als Finanzprodukt eingestuft, zieht sie eine Abgeltungssteuer nach.

Für wen gilt die Abgeltungssteuer?

Bereits 2009 wurde die Abgeltungssteuer in Deutschland eingeführt.

Diese Steuer greift vor allem bei Einkünften aus Kapitalvermögen durch Social Trading und betrifft zum Beispiel Dividenden und Zinsen.

Verheiratete Paare haben hierbei einen Sparerfreibetrag von 1.602 Euro, Singles sparen immerhin 801 Euro. Die Einkünfte, die durch Social Trading erzielt werden und über diesen Freibetrag hinausgehen, werden versteuert. Der Satz der Steuer liegt bei 25% zuzüglich einem Solidaritätszuschlag von 5,5%.

Liegen Kirchensteuern an, so werden auch diese von den Einkünften abgerechnet. Das bedeutet, dass die Einkünfte aus dem Social Trading Vermögen abzüglich des Freibetrages mit der Abrechnungssteuer versteuert werden.

Die Abgeltungssteuer verpflichtet alle Banken und Sparkassen auf alle Kapitaleinkünfte, Zinsen auch aus den Bereichen Festgeld oder Tagesgeld zu berechnen. Erträgen aus Fonds und Zertifikaten und Wertsteigerungen sowie Gewinne werden anonym an das Finanzamt abgeführt. Es gilt also das Prinzip der Quellensteuer.

Durch die Abgeltungssteuer wird die Einkommenssteuer Deiner Kapitaleinkünfte abgegolten. Daher hat diese Steuer ihren Namen erhalten. Am Anfang wurde diese Steuer kritisch beäugt, heute haben sich viele Trader daran gewöhnt.

Sonderstatus bei der Berechnung der Steuer

Ziel dieser Steuer war es immer, in einem internationalen Vergleich einen Steuersatz für die Kapitaleinsätze zu erhalten, der wettbewerbsfähig ist.

Alle Anlegergelder werden damit in Deutschland gehalten und das im Ausland liegende Kapital konnte auf dieser Weise wieder zurückgeholt werden.

Durch die Steuer entfällt auf der Steuererklärung die komplizierte Erklärung der Kaptialerträge. Ganz anders sieht es bei den Sonderformen aus. Hier werden die Gewinne durch die Broker und Deutschen Banken direkt versteuert.

Die Gewinne aus den klassischen Optionen sind versteuerungspflichtig, daher wird es auf Dauer eine gesetzliche Festlegung geben müssen.

Risiken und Chancen beim Social Trading

Hohe Gewinne mit Social Trading

Hohe Gewinne mit Social Trading

Das Konzept des Social Trading ist eine gute Alternative zur klassischen Geldanlage in verwaltete Produkte wie zum Beispiel Vermögensberatung oder Investmentfonds. Die Anlage erfolgt ausschließlich bei einer Abbildung von Muster-Portfolios in börsengehandelte und regulierte Produkte. Beliebte Social Trading Anbieter sind unter anderem eToro und Ayondo.

Vorschriften über die Allokation des Vermögens bestehen nicht. Die Plattformen haben beim Social Trading eine Form der Selbstkontrolle implementiert, wodurch nur den Anlegern gefolgt werden kann, dessen Portfolio schon monatelang publiziert wurde und eine Verifizierung des Anlegers erfolgt ist. Ein Regulierung und Aufsicht entfällt, daher ist es sehr einfach und schnell, ein Produkt anzubieten, welches über eine bestimmte Anlagestrategie verfügt.

Als Anleger kannst Du dich immer darauf verlassen, dass keine Trader, die zu risikoreich sind, Ihre Strategien beim Social Trading veröffentlichen, sondern nur die besten Strategien veröffentlicht werden (Wikifolio). Nur wenn ein Trader nachweisen kann, dass gute Renditen abgeliefert werden, wird auf seriösen Portalen unterstützt.

Schließlich möchtest Du ja keine unnötigen Risiken eingehen, sondern auf der sicheren Seite bleiben, um hohe Renditen beim Social Trading erzielen zu können.

Vorteile beim Social Trading

Was gibt es besseres, als am teilweise unsicheren Börsenmarkt den Profis zu folgen? Oft fällt es schwer, zwischen Währungen, Aktien oder Rohstoffen zu entscheiden. Um so besser, wenn Du diese Entscheidung nicht alleine fällen musst. Das schützt vor Fehlentscheidungen und sorgt dafür, dass bessere Renditen eingestrichen werden können.

Wichtig ist immer, alle Einnahmen und Renditen korrekt beim Finanzamt anzugeben. Wenn Du Dich mit der Steuer gar nicht auskennst, lasse Dir die Steuererklärung von einem Steuerberater ausfüllen.

Ansonsten bieten auch viele Social Trading Portale genügend Informationen und Formular für die Berechnung der jeweiligen Steuer an.

Wie ist deine Erfahrung mit Social Trading und der Steuer? Ich freue mich auf dein Kommentar!

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