Wie du beim Social Trading mit binären Optionen handelst

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Social Trading gibt es etwa seit 2007, es bedeutet, dass Trader in einer Community ihre Erfahrungen und Signale austauschen und sich auch direkt gegenseitig kopieren können.

Erst seit ganz kurzer Zeit – etwa seit Ende 2014 – wird Social Trading auch von den Binärbrokern angeboten. Der Handel mit Binären Optionen ist ein ebenso junger Trend, es gibt ihn für private Anleger erst seit 2008.

Nun finden allmählich diese beiden Trading-Innovationen zusammen.
 


Worum geht es beim Social Trading mit Binären Optionen?


Beim Social Trading teilen Trader ihre Handelserfahrungen, doch die Anbieter solcher Social Trading Plattformen ermöglichen auch das direkte Kopieren von Trades.

Hierfür stellen sie die entsprechende Technik zum Einrichten eines Kontos, dem Eigenhandel, dem Beobachten anderer Trader und dem Spiegeln von deren Trades zur Verfügung. Eine dieser Plattformen, die der Broker TopOption seit Neuestem verwendet, ist Tradesmarter.com.

Zusammenfassend lässt sich über Social Trading mit Binären Optionen sagen:
 


  • Social Trading ist bei Binären Optionen noch ein neuer Trend.


  • Signalgeber veröffentlichen in ihrem Portfolio Handelssignale.


  • Follower können Trades von Signalgebern ansehen und auch automatisch kopieren.


  • Der Handel setzt ein Tradingkonto bei einem Broker voraus.


  • Social Trading liefert keine Gewinngarantien.



Vorteile des Social Tradings mit Binären Optionen


Trading ist eine sehr anspruchsvolle Variante, um an der Börse Gewinne zu erzielen.

Viele Einsteiger sind durchaus lernwillig, doch sie bleiben über längere Zeit in der Verlustzone – zu lange, um das Trading durchzustehen.

Das ist nicht nur frustrierend, es braucht auch die finanziellen Mittel auf, die nötig sind, um erfolgreich an den Märkten zu agieren. Hier setzt das Social Trading an.

Erfolgreiche Trader haben selbst oft lange Lehrgeld gezahlt, nun stellen sie ihre Signale und Trades anderen Anlegern zur Verfügung und erhalten dafür vom Broker eine kleine Provision. Die Follower können diese Signale direkt kopieren und/oder beobachten, um Handelsstrategien zu lernen.

Die Forex- und CFD-Broker praktizieren diese Variante schon etwas länger, sie hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Sie verbessert nicht nur den Lernprozess der Follower und verschafft den Signalgebern ein kleines Zusatzeinkommen, sie hilft auch Berufstätigen beim Handel, die gar nicht die Möglichkeit haben, die Märkte permanent zu beobachten.

Gerade diese Gruppe wird oft die Kopierfunktion des Social Tradings mit Binären Optionen nutzen. 
 


Was gibt es für Voraussetzungen?


Um die Trades erfolgreicher Anleger beobachten und kopieren zu können, müssen Follower zunächst einen Broker wie beispielsweise eToro oder TopOption finden, der überhaupt das Social Trading mit Binären Optionen anbietet.

Bei diesem Broker müssen sie dann ein kostenloses Konto einrichten und ein Guthaben einzahlen.

Wenn das geschehen ist, können sich Trader für drei Handelsvarianten entscheiden:
 


  • Sie können vollkommen auf eigene Faust handeln.
  • Sie können die Signale mehrerer Leader-Trader beobachten und von Hand nachhandeln.
  • Sie können das Portfolio eines oder mehrerer Signalgebers vollständig kopieren.



Diese Varianten lassen sich natürlich auch mischen, das verschafft dem Anleger unglaublich viele Möglichkeiten.

Beim Kopieren von Trades übernimmt das System des Brokers automatisch das Asset, die Optionsart (Call/Put, Touch, Range etc.) und bei Call- oder Put-Optionen auch die Handelsrichtung.

Auch der Einsatz kann automatisiert erfolgen. Die Kopierfunktion ist relativ unkompliziert zu verwalten. Trader müssen sich dennoch anfangs ein wenig damit beschäftigen, denn jeder Anbieter hat hier seine eigene Technik entwickelt.


Die Community-Funktionen beim Social Trading

Social Trading hat seinen Namen nicht nur, weil einfach Signale anderer Trader kopiert werden.

Das System als Ganzes dient eigentlich noch viel mehr dem Austausch der Anleger untereinander, die eine Social Community bilden. Das lieben manche Trader sehr, andere möchten nur Trades kopieren und haben auch gar nicht genügend Zeit für den Austausch.

Wer jedoch von anderen Anlegern etwas lernen oder seine eigenen Erkenntnisse mitteilen möchte, sollte darauf achten, dass die Community-Funktionen einer Social Trading Plattform ausreichend ausgebaut sind.

Sie müssten dann ermöglichen, dass sich Trader untereinander kontaktieren und im besten Fall auch über die Plattform miteinander chatten können.


Tipps für das Social Trading mit Binären Optionen

Wer mit Binären Optionen Social Trading betreiben möchte, muss sich einen entsprechenden Anbieter suchen, der entweder ein Broker mit entsprechenden Tools sein kann (siehe TopOption) oder als Drittanbieter mit Brokern kooperiert.

Wie auch immer sich Trader entscheiden, sie müssen ein Konto bei einem Broker einrichten. Daher empfehle ich Folgendes:


  • Schaue dir die Handelsbedingungen des Brokers an. Das Konto muss in einer bestimmten Mindesthöhe kapitalisiert werden, auch gibt es bestimmte Mindesteinsätze pro Option. Das gilt für das selbstständige Handeln genauso wie für Copy Trades.
  • Der oder die Signalgeber sind sorgfältig auszuwählen. Es lohnt sich, einige Kandidaten für eine Weile auf eine Watchlist zu setzen und deren Erfolg zu beobachten.
  • Der Erfolg sollte langfristig möglich sein. Das wird vor allem beim reinen Copy Trading sehr wichtig, wenn du dich “blind” auf einen oder mehrere Signalgeber verlässt. Auf guten Social Trading Plattformen ist über die Signalgeber vieles zu erfahren – wie lange sie schon auf der Plattform handeln, wie hoch ihre durchschnittliche Performance ausfällt und auch, welche Draw-downs (Rückgänge im Kapitalstand) sie gelegentlich produzieren.


Ist Social Trading mit Binären Optionen empfehlenswert?


Social Trading mit Binären Optionen und ein Demokonto widersprechen sich nicht.

Ich hatte ja angemerkt, dass es günstig ist, Signalgeber eine Weile zu beobachten – natürlich auch durch die Abbildung ihrer Signale in einem Demokonto. Daneben können Anleger noch ein Demokonto für den Eigenhandel führen, um zu sehen, was erfolgreicher wäre.

Hierbei ist zu beachten, dass solche Aktionen zeitaufwendig sind und einem Berufstätigen wenig bringen, der ja gerade Copy Trading betreiben möchte, weil er die Märkte nicht permanent beobachten kann – schon gar nicht mit zwei verschiedenen Demokonten.

Ein weiterer Aspekt ist zu beachten: Menschen verhalten sich mit echtem Geld grundsätzlich etwas anders als mit virtuellem Spielgeld, das sie gedanklich immer wieder nachschießen können. Echtes Geld ist irgendwann wirklich alle und zwingt uns daher zu anderen Entscheidungen – besseren oder schlechteren. Daher ist ewiges Demotrading nicht zu empfehlen.

Wer sich unsicher ist, sollte dann wohl lieber auf das Social Trading mit echtem Geld setzen und beobachten, was seine Signalgeber alles richtig und falsch machen.

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