Das Prinzip des Cost Average Effekt

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Der Cost Average Effekt bedeutet auf Deutsch übersetzt Durchschnittskosten Effekt. Das bedeutet so viel, dass das richtige Timing für den Einstieg einer Geldanlage auf einen gewissen Zeitraum ausgedehnt wird.

Das kann zur Folge haben, dass die Anteile entweder günstig oder teuer sind. Je nach Kurs werden entweder eine geringe oder eine größere Anzahl an Anteilen für eine Geldanlage zur Verfügung gestellt.

Der Cost Average Effekt verringert eventuelle Fehler durch das falsche Timing, verhindert aber auch die Möglichkeit einer möglichst hohen Rendite aufgrund des Erkennens einer Investition zum richtigen Zeitpunkt.

Die Auswirkungen des Cost Average Effekt

cost-average-effektFondssparpläne werden häufig mit dem Cost Average Effekt beworben, mit dem Argument das eventuelle Kursschwankungen abgefedert werden und der Anleger das harmonische Mittel bezahlt. Hohe Erträge werden durch dieses Cost Average Prinzip nicht erwirtschaftet.

Im Laufe der Zeit nimmt der Cost Average Effekt ab, was die Folge hat, dass aufgrund ansteigenden Kapitals die Rate anteilsmäßig kleiner wird. Das bedeutet, die finanziellen Mittel verhalten sich so, als hätte der Investor anfänglich einmalig den Geldbetrag einbezahlt.

Der Cost Average Effekt macht insofern Sinn, da ein gewisses Risiko abgefedert wird, denn der Kursverlauf ist im Vorhinein nicht bekannt.

Wie sinnvoll ist das Cost Average Prinzip?

Kritiker dieses Effektes sind überzeugt, dass eine schrittweise Ansammlung an Kapital nicht sinnvoll ist. Weshalb der Cost Average Effekt ad absurdum geführt wäre. Sie meinen auch, dass Anleger zum Ansparen ihres Kapitals auf diese Weise überredet würden und warnen vor dem negativen Cost Average Effekt aufgrund von einer Entnahme aus diesem Depot.

Unter negativen Cost Average Effekt wird lediglich die Differenz zwischen geometrischen und arithmetischen Mittelwert gemeint. Wie sich eine tatsächliche Depotentnahme auswirkt, kann im Vorhinein auch nicht abgeschätzt werden, da eventuelle Kursschwankungen nur im Nachhinein berücksichtigt werden können.

In Zeiten schlechter Zinserträge und niedrige Renditen macht das schrittweise Anlegen von finanziellen Mitteln durchaus Sinn, wenn der Cost Average Effekt diverse Risiken mindert. Ein aussagekräftiges Beispiel für Einsparungen, die aufgrund der Ausnutzung des Cost Average Effekt attraktive Renditen bereitstellen, sind sogenannte Kapitallebensversicherungen oder ETF-Sparpläne. Am Sparbuch oder am Girokonto bringt ein Guthaben zurzeit keine Zinsen, bei einer gezielten Anlage am Kapitalmarkt sind dennoch attraktive Zinserträge möglich.

Den Cost Average Effekt selbst nachzuvollziehen verdeutlicht dieses Prinzip

Rein oberflächlich betrachtet, wäre die Erzielung von möglichst hohen Renditen sehr einfach. Das Prinzip würde bedeuten bei niedrigen Kursen viel einzukaufen und bei hohen Kursen zu verkaufen.

Hierbei drängt sich die Frage auf, wann ein Kurs günstig bzw. teuer ist?

Deswegen wird risikoscheuen Anlegern die Geldanlage für Projekte empfohlen, die auf eine Ausnutzung des Cost Average Effekts abzielen. Wer für sein Projekt diesen Effekt nachvollziehen möchte, rechnet mögliche Renditen für mindestens drei Rechenbeispiele nach. Es sollten steigende, stark fallende und stagnierende Aktienkurse berücksichtigt werden. Anhand solcher Beispiele wird der Sinn des Cost Average Prinzips deutlich.

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Eine unklare Deutung des Cost Average Prinzips von Finanzwissenschaftlern führt zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Es gibt einerseits starke Kritiker dieses Effekts und andererseits Befürworter für die Ausnutzung dieser Mittel. Fakt ist, dass jedes Projekt unterschiedliche Ergebnisse liefert und der Cost Average Effekt bei bestimmten Marktphasen durchaus Sinn macht.

In Zeiten einer niedrigen Zinspolitik ist das schrittweise Ansparen von Geldern unter Ausnutzung des Cost Average Effekts mit Sicherheit sinnvoller, als keine Zinsen am Girokonto zu erwirtschaften.

Die finanzmathematische Betrachtung bei unterschiedlichen Einzahlungszeiträume

Wer sich mit dem Cost Average Effekt näher auseinandersetzt, untersucht seine eigene Geldanlagen mit verschiedenen Einzahlungszeiträumen. Interessant ist die Bereitstellung einer Einmalanlage. Danach wird ein Sparplan mit jährlich vorschüssigen Einzahlungen analysiert.

Einen guten Vergleich dazu bietet der Sparplan mit monatlich vorschlüssigen Einzahlungen. Wer diese Berechnung perfektionieren möchte, betrachtet einen Sparplan mit kurzfristigeren vorschlüssigen Einzahlungen, zum Beispiel wöchentlichen Einzahlungen. Für die Betrachtung der jeweiligen Finanzierungsbeispiele wird ein risikoloser Zinssatz herangezogen. Ebenso wird ein niedrigeres Ausfallsrisiko für die Berechnungen verwendet.

Im Mittelwert ergibt sich eine geringe Abweichung von einer Einmalanlage oder dem schrittweisen Ansparen. Auch bei Betrachtung der Standardabweichung sind die Differenzen zwischen Einmalanlagen und schrittweisen Investitionen gering.

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Diese Erkenntnisse sollten dem Anleger dazu ermutigen, mit kleinen aber regelmäßigen Investitionen auf Dauer ein passives Einkommen aufzubauen.

Anfangs werden die Zinserträge aufgrund von kleinen Ansparungssummen noch nicht so hoch sein, aber mit der Zeit kann daraus ein lukratives Nebeneinkommen und vielleicht nach einer Zeit ein Haupteinkommen entstehen.

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