Broker vergleichen: Diese Punkte solltest du beachten

Jeder Anleger verfolgt unterschiedliche Ziele mit seiner Investitionen.

Während der eine seine Altersvorsorge durch eine Anlage an der Börse sichern möchte, geht es einem anderen Anleger darum, mit einer relativ geringen Einstiegssumme ein wenig zu experimentieren und damit durchaus auch einmal riskante Spekulationen zu wagen.

Bevor du ein Depot eröffnest, solltest du dich damit auseinandersetzen, welche Anlagestrategie du verfolgen willst, welche Ziele du durch die Geldanlage verfolgst und wie viel Zeit du wöchentlich in die Verwaltung deines Depots stecken möchtest. Dies erleichtert dir die Auswahl eines geeigneten Depots, das deinen eigenen individuellen Wünschen entgegenkommt.

Kosten für ein Aktiendepot vergleichen

Maßgeblich für die Entscheidung für ein Depot sind sicherlich für jeden Anleger insbesondere die Kosten.

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Kosten für ein Aktiendepot vergleichen

Während bei Online-Brokern nicht damit gerechnet werden muss, dass eine hohe Einrichtungsgebühr entrichtet werden muss, sieht dies bei Depots bei Filialbanken anders aus.

Weitere Kosten im Aktienhandel bestehen in den Gebühren für die Orders, also für das Verkaufen und Kaufen von Aktien, sowie in der Provision. Diese Punkte solltest bei bei einem Broker-Vergleich somit kalkulieren, um den passenden Anbieter für deine Anlagestrategie zu finden.

Bei der Berechnung der Kontoführungsgebühren haben die Online-Broker verschiedene Modelle im Angebot.

Generell kannst du entweder mit einer Flatrate all deine Order für einen gewissen Zeitraum bezahlen oder aber du bezahlst genau die Anzahl deiner Order. Oft gibt es eine gewisse Anzahl an Kaufaufträgen, die kostenlos ist. Oder bei einem gewissen Mindestgeldeingang musst du keine zusätzlichen Kosten mehr bezahlen.

Die Tarife unterscheiden sich in den Details, deswegen nimm dir ausreichend Zeit zum Vergleich. Wenn du dich dafür entscheiden hast, mit dem Aktienhandel zu beginnen, kalkuliere eine gewisse Vorbereitungszeit dafür ein – diese umfasst auch die sorgfältige Recherche nach einem geeigneten Broker.

Impulsive Handlungen wie die Anmeldung beim nächstbesten Depot solltest du genauso vermeiden wie später unüberlegte Investitionen ohne eine ausführliche Recherche dazu. Trotzdem ist natürlich auch der Depot-Wechsel jederzeit möglich, wenn sich deine Investitionswünsche ändern und du auf ein attraktiveren Tarif stößt. Dann musst du dich allerdings wie immer bei Verträgen auch an die Kündigungsfristen halten.

Teilweise gibt es für neue Kunden der Online-Depots auch attraktive Prämien, wie ein gewisses kostenloses Startguthaben, ähnlich wie das Startguthaben bei eToro. Sofern sich diese Prämien auch langfristig rentieren, können sie durchaus den Ausschlag für eine Anmeldung bei einem Broker geben.

Doch die Kosten sind nicht das einzige, worauf du bei einer Anmeldung bei einem Broker achten solltest. Bei den Online-Angeboten solltest du einen Broker mit Sitz innerhalb der EU bevorzugen – du profitierst in diesem Fall vom europäischen Anlegerschutz und kannst dich damit auf gewisse Qualitätsstandards verlassen.

Gemeinschaftskonten oder Einzelkonten

Wer die Entscheidung getroffen hat, angesichts der niedrigen Zinsen derzeit das eigene Kapital in Aktien anzulegen, benötigt nichts weiter als ein Depot, um mit dem Handel zu beginnen.

Ein Depot kann entweder „vor Ort“ in einer Bank eröffnet werden oder aber bei einem der zahlreichen Online-Broker eröffnet werden.

Ebenfalls solltest du gleich zu Beginn klären, ob du ein „Oder“-Depot oder ein „Und“-Depot eröffnen möchtest, wenn du dich für ein Gemeinschaftskonto entscheidest: Gibt es mehrere Kontoinhaber, so kannst du bei einem „Oder“-Depot ohne Zustimmung der anderen Inhaber die Investitionsentscheidungen treffen. Bei einem „Und“-Depot müssen alle Kontoinhaber ihre Zustimmung bestätigen.

Bei einem Depot, das nur über einen einzelnen Kontoinhaber verfügt, entfällt natürlich eine solche Differenzierung.

Nach dem Ausfüllen des Eröffungsantrags dauert es nur wenige Werktage, bis dir die Zugangsdaten für das Depot übermittelt werden. Und dann kannst du mit dem Aktienhandel beginnen.

Filialbanken bieten mehr persönliche Beratung, sind aber teurer

Bei der Auswahl eines passenden Brokers solltest du zunächst die Entscheidung treffen, ob du dir ein Aktiendepot bei deiner Filialbank oder bei einem Online-Broker einrichten willst.

Während du bei einem Depot bei einer Filialbank mit weitaus größeren Kosten rechnen musst, bist du beim Online-Broker eigenständig für deine Investitionen verantwortlich und solltest bereit sein, dich auch mit genügend Sorgfalt mit den Themen Geldanlage und Aktienhandel zu befassen.

Je mehr Wissen du in den Bereichen Börse und Aktien ansammelst, desto besser kannst du schließlich Investitionsentscheidungen treffen. Nur auf die Kennwerte solltest du dich dabei nicht verlassen – ihr Zusammenspiel und ihr Kontext ist entscheidend, und um eine Prognose aus den verfügbaren Daten auf die Kursentwicklung abzugeben, ist vor allem Erfahrung notwendig.

Mit einem Demo-Depot kannst du Erfahrungen im Aktienhandel sammeln

Auf http://www.brokervergleich.net findest du einige empfehlenswerte Online-Broker, die bei geringen Gebühren guten Kundenservice bieten und somit auch Anfängern im Bereich des Aktienhandels gute Möglichkeiten für den Einstieg eröffnen.

Oft kannst du durch das Einrichten eines Demokonto oder Demo-Depots erst einmal mit einem virtuellen Guthaben experimentieren. Solch ein virtuelles Konto kostet nichts und stellt die ideale Möglichkeit zum Üben dar, wenn du vor der Geldanlage erst einmal etwas Praxis in dem Bereich sammeln möchtest.

Hier kannst du nach Belieben Aktien kaufen und verkaufen und ihre Kursentwicklung sowie deine eigene erzielte Rendite verfolgen, bevor du schließlich den Einstieg mit Echtgeld wagst.

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