Aktien, Fonds oder lieber ETFs?

Egal ob Tagesgeld, Festgeld oder Anleihen: Der Niedrigzins macht Wertpapiere für Privatanleger deutlich attraktiver.

Wer sich zuvor mit dieser Möglichkeit noch nicht beschäftigt hat, steht vor der Frage, welche Art für ihn am besten geeignet ist.

Hier auf Social Trading Book beschreibe ich hauptsächlich die Welt des Social Tradings und wie du damit erfolgreich und passiv dein Geld investierst. Doch zu einem diversifizierten Anlage-Portfolio gehören auch noch andere Assets, wie zum Beispiel ETFs (in welches ich übrigens jeden Monat 60% meines Kapitals investiere).

Heute möchte ich die häufigsten und unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten von Privatanlegern einmal genauer vorstellen. Welche Vorteile und Nachteile jede einzelne Investmentmöglichkeit mit sich bringt, verrate ich dir in folgendem Artikel.

Vor- und Nachteile von Aktien

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Vor- und Nachteile von Aktien

Aktien gelten als eine der Geldanlagen für Privatanleger, die am meisten Rendite bringen kann.

Kein Wunder: Wer einen zufälligen Kurs aufruft und Höchst- und Tiefstand betrachtet, wird schnell feststellen, dass beachtliche Renditen in einem Jahr möglich sein können. Wer zum Beispiel vor 2 Jahren Amazon Aktien für sein Depot gekauft hat, kann sich heute über eine Rendite von 200 Prozent freuen.

Außer dem Kursgewinnen erhalten viele Aktionäre zudem noch Dividenden. Es gibt einige gewiefte Anleger, die mit der Dividenden-Strategie ausschließlich Aktien in ihr Depot aufnehmen, die hohe Dividenden ausschütten und sich so ein passives Einkommen aufbauen.

Die hohe Renditechance hat allerdings auch Schattenseiten.

Das Risiko ist bei der Geldanlage in Aktien deutlich höher als das, was viele Anleger als angenehm empfinden. Die hohe Volatilität ist zwar langfristig nicht besorgniserregend, die starken Wertschwankungen auszuhalten ist jedoch eine psychische Belastung.

Dabei gilt: je länger das Investment, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Aktien einen Verlust bringen.

Allerdings muss das Investment durch verschiedene parallele Aktien im Portfolio ausreichend gestreut werden. Zu erkennen, welche Kombinationen sinnvoll sind, ist gerade für Einsteiger nicht leicht.

Vor- und Nachteile von Fonds

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Vor- und Nachteile von Aktienfonds

Fonds gibt es in sehr viele verschiedenen Spielarten.

Aufgrund der Vergleichbarkeit ist hier von einem offenen Aktienfonds die Rede. Dieser investiert das Vermögen seiner Investoren nicht in eine einzelne Aktie, sondern nimmt eine Risikodiversifizierung vor.

Je nach Fonds kann er sich dabei auf unterschiedliche Bereiche, Merkmale von Aktien oder Regionen konzentrieren. Gerade durch den Erwerb von Fondsanteilen unterschiedlicher Fonds lässt sich das Risiko so sehr kostengünstig streuen.

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Der Nachteil ist in den Kosten zu sehen.

Diese entstehen, weil der Fondsmanager und seine Mitarbeiter entlohnt werden und ohnehin ein höherer Verwaltungsaufwand anfällt. Vor allem der Aufgabeaufschlag, der üblicherweise rund fünf Prozent beträgt, schmälert die Rendite zu Beginn deutlich.

Außerdem können Anleger so weniger Einfluss auf ihre Geldanlage ausüben. Entscheidet sich der Fondsmanager beispielsweise, ein bestimmtes Unternehmen stärker zu gewichten, kann er nichts tun, außer den Fonds zu verkaufen.

Ich persönlich würde davon abraten, in einen Fonds zu investieren. Ich persönlich bin ein großer Fan von sogenannten ETFs oder Indexfonds (börsennotierte Indexfonds). Warum? Dazu kommen wir jetzt…

Vor- und Nachteile von ETFs

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Vor und Nachteile ETFs

ETFs sind hingegen passiv gemanagte Fonds.

Auch hier gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass es sich um einen reinen Aktienfonds handelt. Dieser versucht einen Index, wie es beispielsweise der DAX ist, möglichst originalgetreu widerzuspiegeln.

Auf diese Weise profitieren die Anleger von der gesamten Marktentwicklung.

Im Vergleich zu Fonds sind die Kosten deutlich geringer, weil ETFs kein aktives Management erfordern.

ETFs werden inzwischen in zahlreichen Varianten aufgelegt. Je nach Art des Fonds kann das Risiko deutlich wachsen, zum Beispiel wenn der ETF die Wertpapiere nicht kauft, sondern über Swaps absichert.

Der Markt ist für Privatanleger heute kaum noch zu durchschauen und nicht alle ETFs sind gut geeignet. Zudem könnte bei einem Börsencrash ein Liquiditätsproblem bei den auflegenden Unternehmen entstehen.

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MSCI World Index und Rendite

Doch wer z.B. in den MSCI World investiert, hat Anteile an den größten Unternehmen dieser Welt und statistisch gesehen macht dieser ETF jedes Jahr eine Rendite von ca. 6-7 Prozent. Eine Investition in einen ETF sollte sowieso immer langfristig sein, sprich über 20-30 Jahre. Nur so kannst du die enormen Vorteile des Zinseszins-Effekt für dich nutzen.

Fazit

Am besten ist eine Kombination aus einzelnen Aktien, ETF und Social Trading, da auf diese Weise das Risiko gestreut werden kann und die Vorteile dennoch erhalten bleiben.

Alle drei Arten lassen sich mit einem Aktiendepot bzw. einem Social Trading Anbieter verwalten. Günstige Anbieter für ein Aktiendepot findest du z.B. auf www.aktiendepot.net und die besten Social Trading Plattformen findest du auf unserer Übersichtsseite der Social Trading Testsieger.

Falls du noch Fragen hast oder du noch weitere Ergänzungen zu den Vor- und Nachteilen von Aktien, Fonds und ETFs hast, schreib mir gerne ein Kommentar unter diesem Artikel.

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